Konzertausflug der ersten Klassen im Prinzregententheater
GESTRICHEN UND GEZUPFT Wer kommt mit und hilft Journalistin Pia dabei, ihren Artikel über Saiteninstrumente rechtzeitig fertig zu schreiben? Heute Abend ist schon Abgabe. Zusammen können wir uns sicher doppelt so gut reinstreichen und -zupfen! Aber warum eigentlich streichen und zupfen? Na klar, weil man den Saiteninstrumenten so die Töne entlockt. Da gibt es zum Beispiel das Cembalo, einen KlavierVorfahren: Seine Saiten klingen nur durchs Anzupfen. Oder die Konzertharfe mit ihren 47 Saiten. Gestrichen werden dafür Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässe. Dabei wird ein Bogen über ihre Saiten gezogen. Ein Pferd ist auch mit von der Partie – es liefert die Haare für die Bögen der Streichinstrumente. Der italienische Komponist Niccolò Paganini jedenfalls liebte die Geige: In seinen Variationen über Der Karneval von Venedig machte er aus dem Lied Mein Hut, der hat drei Ecken extra für sie ein Konzert, in dem sie zeigt, was sie auf dem Kasten hat. Mozart hingegen wollte in Eine kleine Nachtmusik, dass Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässe gleichberechtigt miteinander spielen. Sie ergänzen sich mit ihren ganz tiefen und ganz hohen Tönen aber auch richtig gut. Und vielleicht habt ihr ja jetzt Lust bekommen, euch selbst an einem der Saiteninstrumente auszuprobieren. Genau der richtige Abschluss für unsere ganzen Nachforschungen! - Jessica Casini